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Unser Ratgeber

Eine Patientenverfügung ist eine vorsorgliche schriftliche Erklärung. Darin wird geregelt, welche Schritte Sie in einem Krankheitsfall oder nach einem Unfall wünschen und welche Sie ablehnen. Für den Fall, dass Sie sich keiner lebensverlängernden medizinischen Maßnahmen unterziehen wollen, legt eine Patientenverfügung Ihre persönlichen Wünsche fest.


Sie können eine Patientenverfügung formlos verfassen. Wichtig ist, dass sie ein Datum und Ihre Unterschrift enthält. Es empfiehlt sich, das Dokument regelmäßig neu zu unterzeichnen, etwa in einem Abstand von zwei Jahren. Denken Sie dabei auch an das Datum.


Die Patientenverfügung sollte an einem Ort in Ihrer Wohnung aufbewahrt werden, der für Außenstehende gut zu finden ist.


Man sollte eine solche Verfügung gut bedenken. Wir beraten Sie umfassend über die Einzelheiten und Hintergründe.


Download Patientenverfügung

Bestattungspflicht

In Deutschland besteht eine Bestattungspflicht, das heißt jeder Verstorbene muss bestattet werden, wobei das Gesetz eine Ausnahme hat.


Die Bestattungspflicht ist nicht mit dem Erbrecht verbunden. Auch wenn die Erbschaft ausgeschlagen wird oder keine Erbschaft vorhanden ist, besteht eine gesetzliche Bestattungspflicht.


Bestattungspflichtig sind nach §16, Absatz 1 des Bestattungsgesetzes in folgender Reihenfolge:

  • Der Ehegatte oder Lebenspartner
  • Die volljährigen Kinder
  • Die Eltern
  • Die volljährigen Geschwister
  • Die volljährigen Enkelkinder
  • Die Großeltern


Sind die Bestattungspflichtigen in der o.g. Reihenfolge nicht vorhanden oder kommen die Bestattungspflichtigen der Aufforderung nicht oder nicht rechtzeitig nach, so wird die Bestattung durch das örtliche Bezirksamt auf Kosten des Bestattungspflichtigen, die Bestattung einleiten.


Auch ein amtlich bestellter Betreuer ist nicht verpflichtet, die Bestattung eines zuvor Betreuten zu veranlassen. Sofern die Bestattungskosten nicht vom Bestattungspflichtigen aufzubringen sind, muss sich dieser mit seinem zuständigen Sozialamt in Verbindung setzen.


Download Bestattungsgesetz

Erbrecht

Im bürgerlichen Recht ist eine gesetzliche Erbfolge festgelegt. Diese setzt ein, wenn der Verstorbene kein rechtsgültiges Testament verfasst hat. Die gesetzliche Erbfolge legt die Erben aus den Reihen der nächsten Verwandten des Verstorbenen fest. Ihnen steht ungeachtet der testamentarisch festgelegten Verfügung ein Pflichtteil des Erbes zu.


Hierbei sind:

  • Erben erster Ordnung: Ehepartner, Kinder, Enkel und Urenkel,
  • Erben zweiter Ordnung: Eltern, Geschwister, Neffen/Nichten,
  • Erben dritter Ordnung: Großeltern, Onkel/Tanten, Cousins/Cousinen.


Stiefkinder und Pflegekinder gehören nicht zu den gesetzlichen Erben, nicht eheliche sind ehelichen Kindern gleichgestellt. Angehörige, die den Verstorbenen gepflegt haben, werden nach der Erbrechtsreform aus dem Jahr 2010 höher am Erbe beteiligt.


Es ist sinnvoll, sich frühzeitig über die gesetzlichen Steuerfreibeträge zu erkundigen. Durch eine Schenkung können Sie eventuell unnötig hohe Erbschaftssteuern vermeiden.


Zu Erneuerungen und Aktualisierungen des Erbrechts ziehen Sie am besten einen Juristen zurate.


Das Bundesministerium der Justiz bietet eine Broschüre zum Erbrecht als Download an:

Erben und Vererben

Patientenverfügung

Eine Patientenverfügung ist eine vorsorgliche schriftliche Erklärung. Darin wird geregelt, welche Schritte Sie in einem Krankheitsfall oder nach einem Unfall wünschen und welche Sie ablehnen. Für den Fall, dass Sie sich keiner lebensverlängernden medizinischen Maßnahmen unterziehen wollen, legt eine Patientenverfügung Ihre persönlichen Wünsche fest.


Sie können eine Patientenverfügung formlos verfassen. Wichtig ist, dass sie ein Datum und Ihre Unterschrift enthält. Es empfiehlt sich, das Dokument regelmäßig neu zu unterzeichnen, etwa in einem Abstand von zwei Jahren. Denken Sie dabei auch an das Datum.


Die Patientenverfügung sollte an einem Ort in Ihrer Wohnung aufbewahrt werden, der für Außenstehende gut zu finden ist.


Man sollte eine solche Verfügung gut bedenken. Wir beraten Sie umfassend über die Einzelheiten und Hintergründe.


Download Patientenverfügung

Wie verfasse ich ein Testament?

Ein Testament ist dann ratsam, wenn Sie Ihr Vermögen anders als nach der gesetzlich festgelegten Erbfolge verteilen möchten. Allerdings sieht das Gesetz immer einen Pflichtteil für Ihre Angehörigen vor, der sich nach deren Verwandtschaftsgrad richtet (siehe Erbrecht). Der Pflichtteil beträgt die Hälfte ihrer regulären Ansprüche.


Auch bei dem Vermächtnis von Unternehmen oder von Immobilien sollten Sie ein Testament verfassen. Ziehen Sie dabei am besten einen Juristen oder Notar hinzu, um die aktuelle Gesetzeslage zu berücksichtigen.


Das Testament ist nur gültig, wenn es mit der Hand geschrieben wurde. Es muss mit Ortsangabe, Datum und Ihrer vollen Unterschrift versehen sein.


Ein Testament verhilft Ihnen und Ihren Angehörigen zuverlässig zu geklärten Verhältnissen. In einem Trauerfall kann es sehr hilfreich sein, wenn die materiellen Angelegenheiten nicht erst noch geregelt werden müssen.

Ratgeber für Beileidsbekundungen

Es ist ein alter Brauch, den Angehörigen eines Verstorbenen sein aufrichtig empfundenes Beileid auszusprechen. Ihr Mitgefühl spendet den Angehörigen Trost. Sie bemerken, dass sie nicht allein sind und dass der Verlust, den sie erleiden, auch von anderen Menschen wahrgenommen wird. Es kann schwerfallen, die richtigen Worte für die Trauernden zu finden. Ob man genügend Feingefühl und ausreichend Verständnis zeigen kann, bezweifelt man schon mal und zerbricht sich den Kopf über die richtige Formulierung.


Ein Beileidsschreiben muss nicht lang sein. Ein paar Zeilen genügen, um den Angehörigen zu zeigen, dass Sie an sie denken.


Wir haben ein paar Richtlinien und Formulierungshilfen für Sie zusammengestellt, die es Ihnen leichter machen sollen:


Anschrift

  • Richten Sie Ihr Schreiben an die Familie X oder Frau/Herrn X
  • Die Formulierung „An das Trauerhaus“ ist nicht mehr zeitgemäß.


Persönliche Anrede

  • Die Formulierung der direkten Ansprache ist abhängig von Ihrer
  • Beziehung zum Verstorbenen und seinen Angehörigen.


Einleitende Worte
Beginnen Sie direkt mit Ihrer Kondolenz:

  • Wir können es nicht fassen, dass … uns für immer verlassen hat
  • Zum Tode von … sprechen wir Ihnen unser tiefes Mitgefühl aus
  • Der plötzliche Tod … hat und sehr getroffen
  • Mit großem Bedauern haben wir heute vom Tode … erfahren
  • Mit Bestürzung haben wir vom tragischen Tod …. erfahren
  • Es schmerzt so sehr, einen guten Freund zu verlieren
  • Die Nachricht vom plötzlichen Tod Ihres Geschäftsführers hat uns sehr getroffen


Würdigung des Verstorbenen, Worte der Erinnerung und Wertschätzung
Was haben Sie besonders geschätzt, was wird Ihnen fehlen, woran erinnern Sie sich gerne?

  • Viele Menschen werden sich dankbar und liebevoll an … erinnern
  • Wir haben … freundliche und warmherzige Art sehr geschätzt
  • Wir haben … sehr lieb gehabt
  • … positive Lebenseinstellung war und ist uns immer ein Vorbild
  • Unser Leben wird ohne … ärmer und kälter sein
  • … war mein bester Freund/in und wird mir fehlen
  • Wir werden … in bester Erinnerung behalten
  • Und das Lebenswerk im Sinne von … fortführen
  • In all den Jahren unserer Zusammenarbeit haben wir seine faire, herzliche Art geschätzt
  • Wir können wohl kaum ermessen, welchen Verlust der Tod von …
  • für Ihr Unternehmen darstellt


Beim Tod eines Kindes

  • … war der Sonnenschein in eurem Leben
  • Während der kurzen Zeit auf dieser Erde, war jeder Augenblick wertvoll
  • Kaum da, musste … schon wieder fort
  • Im Herzen wird … immer weiter leben


Abschließende Worte Mitgefühl und Hilfsangebote

  • … wird uns allen fehlen
  • Wir trauern um einen wertvollen Menschen
  • Wir werden … Andenken in Ehren halten
  • All unsere liebenden Gedanken und Erinnerungen sind bei …
  • Mögen Ihre Glaubensüberzeugungen Ihnen und Ihren Angehörigen
  • Trost und Hilfe sein
  • Ich bin jederzeit für … da
  • Seid umarmt
  • Mit stillem Gruß
  • Wir trauern mit
  • In tiefer Trauer und innigem Mitgefühl
  • In tiefer Anteilnahme
  • In aufrichtiger Verbundenheit


Das Angebot, für den anderen da zu sein, sollte aufrichtig und ernst gemeint sein und ist vor allem nach der Beisetzung, auf dem langen und einsamen Weg eines Trauernden, hilfreich.

Die Zeit danach

Für die Hinterbliebenen ist die Zeit nach der Beisetzung von großen Veränderungen geprägt. Ihr Leben geht ohne den Verstorbenen weiter, doch der Alltag erinnert sie immer wieder an den Verstorbenen; persönliche Beziehungen und Familienstrukturen verändern sich.


Jeder Mensch findet in dieser Zeit seinen eigenen Weg, mit der Trauer, manchmal auch mit der Wut umzugehen, die er empfindet. Manche bleiben lieber alleine, andere finden vielleicht Trost im Austausch mit Menschen, denen es ähnlich geht.


Es ist wichtig, den eigenen Gefühlen Zeit und Raum zu geben. Wenn Sie in dieser ersten, schweren Phase der Abschiednahme Hilfe suchen, unterstützen wir Sie gerne. Wir vermitteln Ihnen gern Kontakte zu Hospizen, zu einem Trauercafé oder zu professionellen Trauerhelfern.


Auch wenn die Beisetzung schon eine Weile zurückliegt, unterstützen wir Sie gerne.

Bücher geben Antwort auf viele Fragen

Jemand im Bekanntenkreis ist gestorben und Sie möchten Ihr Beileid ausdrücken, Ihr Sohn will wissen, was Sterben eigentlich ist, oder Sie möchten mit Ihren Eltern über deren Wünsche für die Beisetzung sprechen – oft fällt es in solchen Situationen schwer, die richtigen Worte zu finden. Der Umgang mit Tod und Trauer ist nicht immer leicht.


Hier kann es helfen, zu lesen, was andere Menschen über ihre Erfahrung mit Tod und Trauer geschrieben haben. Wir haben hier eine Reihe von Literaturhinweisen für Sie aufgelistet:


Allgemeine Literaturhinweise
Elisabeth Kübler-Ross
Was der Tod uns lehren kann.
ISBN-13: 978-3426874776
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Philippe Ariès
Geschichte des Todes
ISBN-13: 978-3423301695
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Marine Heilmeyer
Die Sprache der Blumen
Von Akelei bis Zitrus
ISBN-13: 978-3809480204
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Margot Pennington
Memento Mori
Eine Kulturgeschichte des Todes
ISBN-13: 978-3783118995
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Reiner Sörries
Ruhe sanft
Kulturgeschichte des Friedhofs.
ISBN-13: 978-3766613165
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Reiner Sörries (Hrsg.)
Totenruhe Totentruhe
Särge aus vier Jahrhunderten
ISBN-13: 978-3924447281
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Ratgeber für Erwachsene
Freya v. Stülpnagel
Ohne Dich. Hilfe für Tage, an denen die Trauer besonders schmerzt.
ISBN-13: 978-3466368532
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Rodney Smith
Die innere Kunst des Lebens und des Sterbens.
Ein Ratgeber zum Umgang mit dem Tod
ISBN: 978-3423345187
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Bilder- und Lesebücher für kleine Kinder
Georg Schwikart
Vom Sterben, Tod und Trauer den Kindern erzählt
ISBN-13: 978-3766613110
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Glenn Ringtved
Warum, lieber Tod...?
ISBN: 978-3922681168
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Susan Varley
Leb wohl, lieber Dachs.
ISBN: 978-3219102833
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Ulf Nilsson
Die besten Beerdigungen der Welt.
ISBN: 978-3895651748
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Lesebücher für Kinder und Jugendliche
Christoph Hein
Mama ist gegangen
ISBN-13: 978-3407786784
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Peter Pohl
Du fehlst mir, Du fehlst mir!
ISBN: 978-3423620123
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Ratgeber über das Trauerverhalten von Kindern und Jugendlichen
Gertrud Ennulat
Kinder trauern anders.
Wie wir sie einfühlsam und richtig begleiten.
ISBN-13: 978-3451053672
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Daniela Tausch-Flammer, Lisa Bickel
Wenn Kinder nach dem Sterben fragen.
Ein Begleitbuch für Kinder, Eltern und Erzieher.
ISBN: 978-3451048821
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Elisabeth Kübler-Ross

Kinder und Tod
ISBN: 978-3426781128
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Monika Specht-Tomann, Doris Tropper
Wir nehmen jetzt Abschied.
Kinder und Jugendliche begegnen Sterben und Tod.
ISBN: 978-3843600064
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Nicht nur für Kinder

Wolf Erlbruch
Ente, Tod und Tulpe.
ISBN-13: 978-3888974618
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Sprechende Klänge

Musik ist eine wunderbare Hilfe, wenn es darum geht, seine Gefühle auszudrücken. Wir haben einen großen Schatz an Liedern, Gedichten, Texten und Musik, und helfen Ihnen gerne, wenn Sie für Ihre Trauerfeier etwas Passendes suchen.


Morderne Stücke

  • The Beatles - Yesterday
  • Moody Blues - Nights in White Satin
  • Frank Sinatra - My Way
  • Eric Clapton - Tears in Heaven
  • Jeff Buckley - Halleluja
  • Andrea Bocelli - Time to Say Goodbye
  • Xavier Naidoo - Dieser Weg
  • Xavier Naidoo - Was wir alleine nicht schaffen
  • H. Mancini - Thema aus Dornenvögel
  • Elton John  - Candle in the Wind
  • Robbie Williams  - Angels
  • Horner/Jennings - My Heart Will Go On (aus: Titanic)
  • M. Macolm - Amazing Grace
  • A. Lloyd Webber - Memory (aus: Cats)
  • H. Arlen - Over the Rainbow
  • Tradition - Geensleeves
  • Queen - Who Wants to Live Forever
  • Rod Stewart - Sailing
  • Herbert Grönemeyer - Der Weg
  • Herbert Grönemeyer - Halt mich
  • Roger Whittaker - Abschied ist ein scharfes Schwert


Klassische Stücke

  • Bach/Gounod - Ave Maria
  • F. Schubert - Ave Maria
  • F. Schubert - Heilig, Heilig, Heilig
  • F. Schubert - Wohin soll ich mich wenden
  • R. Schumann - Träumereien
  • E. Grieg - „Morgenstimmung“ (aus: Per Gynt Suite 1)
  • G. F. Händel - Largo
  • Mozart  - Ave verum
  • J. S.Bach - Air, aus D-Dur Suite BWV 1068
  • J. S. Bach - Toccatta und Fuge d-moll BWV 565
  • G. Verdi - Fr.Silcher So nimm denn meine Hände
  • G. Verdi - Freiheitschor der Gefangenen/Nabucco